Das Valpolicella ist ein Weinanbaugebiet, welches in den lessinischen Hügeln liegt, sprich in etwa zwischen Verona und dem Gardasee. Das Valpolicella wird in drei Gebiete unterteilt: Valpolicella, Valpolicella Classico (um die Orte Fumane, Negrar und Marano) und Valpolicella Valpantena. Ein Teil des Valpolicella reicht sogar bis innerhalb der Stadtgrenze von Verona. Der Name Valpolicella entstammt den Worten „val polis cellae“ was „Tal der vielen Keller“ bedeutet. In diesem Gebiet wurde schon zu Zeiten des römischen Reichs Wein angebaut. Bereits zu dieser Zeit erkannte man die ausgezeichnete Lage mit der Nähe zum Gardasee, welcher dieser Gegend ein mediterranes Klima beschert und die Gegend perfekt mit Wasser versorgt.

Der bekannteste und wichtigste Wein, der in dieser Gegend hergestellt wird, ist der Amarone. Ich habe gelernt, dass der Amarone ein Meditations-Wein ist (so wird er wirklich von allen bezeichnet). Den soll man trinken, wenn Herbst/Winter vor der Türe steht, man Ruhe hat und Zeit zum Nachdenken. Auch wenn auf manchen Etiketten des Weins Empfehlungen stehen, zu welchem Essen dieser Wein getrunken werden kann – die Experten vor Ort raten alle dringend davon ab. Bei dem Wein kommt man nur in den vollen Genuss, wenn man ihm voll und ganz die ungeteilte Aufmerksamkeit widmet.
Viele der Vignaiolos sind seit mehreren hundert Jahren in Familienbesitz und oftmals gehört eine wunderschöne alte Villa zum Anwesen. Neben Wein wird oft auch Olivenöl produziert. Manchmal gibt es auch Balsamico oder Reis.
Im letzten Sommer habe ich in der Gegend tatsächlich Rotwein für mich entdeckt, den Valpolicella Ripasso. Bis dato konnte man mir teuren oder billigen Rotwein vorsetzen, ich mochte ihn einfach nicht.

In diesem Jahr habe mich dann anstatt viel Sightseeing mehr mit dem Testen der verschiedenen Winerys bzw. deren Wein beschäftigt. Hierzu gehörte meistens eine Tour durch die Kellerei und man bekam einen kleinen Einblick in deren Anbaugebiet. Es waren interessante Stunden, nette Gespräche mit Reisenden aus aller Welt und jede Winery für sich war immer etwas anders. Zudem wurden zum Wein oftmals noch köstliche Leckereien aus der Gegend gereicht.
Da ich nicht alle Winerys geschafft habe, muss ich die Tour im nächsten Sommer wohl oder übel leider fortsetzen.
Guerrieri Rizzardi
![]() | Villa Rizzardi & Il Giardino di Pojega in Negrar 03. September 2020 Die Weine: Valpolicella Ripasso, Amarone, Zeni Bardolino, Bardolino Chiaretto Classico Keya Weitere Details |
Bertani
![]() | Villa Mosconi Bertani in Arbizzano-Santa Maria 04. September 2020 Die Weine: Soave, Valpolicella, Valpolicella Ripasso, Amarone Weitere Details |
Tommasi
![]() | Tommasi Viticoltori in Pedemonte di Valpolicella 08. September 2020 Die Weine: Lugana, Valpolicella Classico Superiore, Valpolicella Ripasso, Amarone Weitere Details |
Allegrini
![]() | Villa della Torre in Fumane 03. September 2020 Die Weine: Soave, Valpolicella Superiore, Valpolicella Amarone und noch einer, den ich vergesen habe Weitere Details |
Masi
![]() | Villa Serego Alighieri in Sant’Ambrogio di Valpolicella 07. September 2020 Die Weine: Bonacosta Valpolicella, Valpolicella Classico Superiore, Riserva Cotasera, Recioto della Valpolicella Weitere Details |
Tenute Ugolini
![]() | Villa San Michele in San Pietro in Cariano 08. September 2020 Ugolini & Mora-Weine zum Vergleichen: Amarone, Valpolicella Classico, Valpolicella Ripasso und dazu noch Limoncello & Olivenöl Valle Alta Weitere Details |
Sartori
![]() | Casa Vinicola Sartori in Negrar & Sartori Wine Shop in Pedemonte 09. September 2020 Die Weine: Amarone , Valpolicella Ripasso, Marani, Arnea, Recioto di Soave Weitere Details |






