Endlich gab es die preisgekrönte Pasta.
13. und 14. Oktober 2013
Gegen 19 Uhr abends kam ich in Boston im Ames Hotel an. Das war die teuerste Unterkunft, die ich mir auf der Reise geleistet hatte. Die Hotels dort im Zentrum sind allgemein sehr hochpreisig, aber für eine Nacht war dezentral keine Option. Also fiel die Wahl auf das AMES HOTEL, das erst in 2007 eröffnet hatte. Ein wunderschönes und beeindruckendes Gebäude, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde ursprünglich als Hauptsitz der Ames Agricultural Tool Company errichtet und war bis 1915 sogar das höchste Gebäude der Stadt.

Die nette Gastgeberin im Madison Inn auf MV hatte mir ja ein Restaurant empfohlen, das Limonicello. Sie meinte, ich muss dort die preisgekrönten Pasta essen, die Rosette. Nachdem das Restaurant fußläufig tatsächlich in etwa nur 10 Minuten vom Hotel entfernt war, hab ich das dann auch gemacht. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. So gute Pasta habe ich selten gegessen.

Das Limonicello 
Rosette Al Montasio Ed Olio Di Tartufo 
Prominente Gäste
Boston wurde 1630 gegründet und ist eine der ältesten, geschichtsträchtigsten und wohlhabendsten Städte der USA. Ansässig ist hier u.a. die weltbekannte Harvard University und es ist die Heimat des Boston Symphony Orchestra.
Die Stadt habe ich sehr europäisch mit strahlendblauem Himmel in Erinnerung. Die Staaten an der Ostküste hoch Richtung Kanada sind allgemein sehr geprägt von den europäischen Einflüssen bzw. den ersten Siedlern; seien es nun die Ortsnamen, Gebäude oder auch Sehenswürdigkeiten.

Ames Hotel 






Tuck-Boot 😀 


Freedom Trail
Der Freedom Trail ist ca. 4 km lang und führt einen vorbei an 17 historischen Sehenswürdigkeiten. Verlaufen kann man sich entlang des Trails auch nicht, der ist durch Pflastersteine im Boden vorgegeben, was sehr praktisch ist, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen – vorallem, wenn man nur einen Tag da ist.

Wegweiser 
Old State House 
Grab von Benjamin Franklin 

Statue von Mary Dyer 
Massachusetts State House
Boston Tea Party
Im Dezember 1773 kam es zum Höhepunkt des Aufstands der Kolonien gegen das Mutterland Großbritannien – was in der sogenannten Boston Tea Party endete. Bürger der Stadt verkleideten sich als Indianer und warfen Kisten voll Tee der britischen East India Compay ins Wasser. Eine Geschichtsstunde dazu gibt euch bei Interesse sicher Wikipedia … heute kann man jedenfalls die nachgebauten Schiffe und ein Museum besuchen, welches am Platz des damaligen Geschehens zu finden ist.
Train to Wonderland
Gegen 17 Uhr ging es mit der U-Bahn zum Flughafen, dort habe ich bei Sixt mein Auto in Empfang genommen und der Roadtrip konnte endlich richtig starten. First Stop: Portland.




