Von Plymouth nach Providence mit Jack O’Lantern

Schon wieder die Pilgerväter und dann dann traf ich Jack!

20. und 21. Oktober 2013

Plymouth, MA
Der „Plymouth Rock“ also. Überdacht und abgeschirmt, wie es wohl sonst nur die Queen von England wird bei öffentlichen Auftritten. Der Ort selbst hat mir sehr gut gefallen – er hat sich mir an dem Tag aber auch bei strahlend blauem Himmel präsentiert. In jedem Fall war ich um den Tipp, den ich auf dem Weg nach Cape Cod bekommen habe, sehr froh – sonst wäre ich sicherlich nicht nach Plymouth gefahren. Immerhin einer der geschichtsträchtigsten Orte der USA.

Plymouth Rock

Hier haben William Bradford und die Pilgervätern das erste Mal amerikanischen Land betreten. Es ist einer der historisch wichtigsten Orte der USA. Das Plymouth Rock Monument, welches den Stein schützt, wurde von der Architekturfirma McKim, Mead, and White erbaut, sie sind z.B. für die Penn Station in NY verantwortlich und auch das Manhattan Municipal Building.

Eine Nachbildung der Mayflower ist im Hafen zu besichtigen.

National Monument to the Forefathers (früher: Pilgrim Monument)

Das Bauwerk gedenkt eben diesen Pilgervätern, die 1620 mit der Mayflower in Plymouth angekommen sind und über den Plymouth Rock das erste Mal die Neue Welt betreten haben. Die ersten Pläne zu diesem Monument sind 1820 datiert und von der Pilgrim Society in Auftrag gegeben worden, Grundsteinlegung war dann 1859 und die feierliche Eröffnung am 01. August 1889.

Und ein paar Eindrücke der schönen Stadt:

Pie Hole Pizza

Von Plymouth ging es für eine Nacht ins Knights Inn nach Seekonk, kurz vor Providence.

Providence, RI

Die Hauptstadt des Bundesstaates Rhode Island ist die drittgrößte Stadt in den Neuengland-Staaten. Sie wurde 1636 gegründet und wurde nach God’s merciful Providence“ durch den Stadtgründer Roger Williams benannt. Nachhaltig beeindruckt war ich nicht. Nur das Gelände und Gebäude der Brown University fand ich sehr schön.

Jack O’Lantern

Meine Augen haben den ganzen Abend im Roger Williams Park Zoo gefunkelt. Ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind bei dem Event dabei sein zu können: das Jack-O-Lantern Spectacular! Ich habe zufällig einen Flyer auf Hyannis davon in die Finger bekommen (zum Glück war ich Pancakes frühstücken) und ich wollte u n b e d i n g t hin. Bei Einbruch der Dunkelheit hat sich der Zoo in ein funkelndes, leuchtendes, gruselndes Lichtermeer aus über 5000 Kürbissen verwandelt!

Die Kürbisse waren teilweise richtige Kunstwerke und es hat soviel Spaß gemacht das zu sehen! Aufgeteilt waren die Kürbisse in verschiedene Themen: u.a. Bundesstaaten, Geschichte, Film & Musik, Sport.

Nach Providence kam ein Stop in West Haven und Übernachtung im Super 8 Motel. Langsam ging es wieder Richtung Heimat. Aber zuerst durfte ich noch atemberaubende Aussichten in Newport geniessen!

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