Ein Ausflug an den Eibsee mit Blick auf die Zugspitze.
Der Eibsee. Auch so ein Ziel, wo ich schon immer Mal hin wollte. Der See ist vor gut 4000 Jahren ganz natürlich durch eine Veränderung der Alpen entstanden. Eine Gletscherspitze ist ins Tal gestürzt und hat wohl so die Senke geschaffen, in der der See heute liegt. Mit frischem Wasser wird der See unterirdisch gespeist, durch Schneewasser aus den Alpen.
Namensgeber des Sees sind die Eiben, die ihn an vielen Stellen umranden.






Der See befindet sich übrigens seit 1884 in Privatbesitz. Ein Vorfahre der jetzigen Eigentümer, August Terne, hat den See damals gekauft, um ihn zu einem Ziel für „Sommerfrischler“ zu machen. So steht es zumindest auf der offiziellen Webseite des Sees. Von 1945 bis Anfang der 70er Jahre war der See in den Händen der amerikanischen Besatzer, er wurde dann aber wieder an die Nachfahren von August Terne übergeben, die den See bis heute erhalten.
Frillensee
Der Frillensee liegt direkt neben dem Eibsee und hat vermutlich die gleiche Entstehungsgeschichte. Ein kleiner Süßwasserfisch, die Frille, ist der Namensgeber des Sees. Verortet ist er in Grainau. Also der See, nicht der Fisch.


Zugspitze
Direkt neben dem Eibsee liegt die Zugspitze, dem Berg, den wir uns mit unseren Nachbarn Österreich teilen und der zugleich auch der höchste Berg in Deutschland ist mit 2962m. Eigentlich stand ein Besuch der Zugspitze (also hoch auf den Berg) auch auf meiner Bucket List. Aber als ich da so unten Stand und den Gondeln nachblickte, die in den Wolken auf dem Weg nach oben verschwunden sind, habe ich einen Haken dahinter gesetzt. Man muss nicht alles machen.

Garmisch-Partenkirchen
Nach dem Spaziergang am Eibsee (wir sind leider nicht ganz herum gegangen, aber das wird nachgeholt) sind wir noch ins nahegelegene Garmisch-Partenkirchen gefahren, im Zentrum etwas geschlendert, um dann noch einen Cappuccino zu trinken.

