Un po’ di Verona, Lazise & Brescia

09. September 2020

Verona

Da ich Verona bereits mehrmals besucht habe, gibt es nur ein paar Eindrücke aus dieser schönen Stadt.

09. September 2020

Lazise

Auf dem Rückweg nach München habe ich einen kurzen Zwischenstopp in Lazise gemacht. Das erste mal am Gardasee. Kaum zu glauben.

Mehr als die zwei Stunden, die ich in Lazise war, möchte ich dort auch nicht verbringen. Es ist ein netter Ort mit kleinem Hafen – aber der könnte genauso gut bei uns in Bayern liegen, dort waren fast ausschließlich deutsche Touristen. Das war mir leider wirklich zuviel.

02. September 2020

Brescia

Bilder vom Castello di Brescia.

Die Villa Arvedi bei Verona

04. September 2020

Villa Arvedi

Im Gebiet von Verona gibt es viele imposante alte Villen, die vormals als Sommerresidenzen für reiche und adelige Italiener gedient haben.

Eine davon ist die Villa Arvedi. Seit 1824 ist sie im Besitz der Familie, die der Villa auch ihren Namen gibt.

Der Grundstein für das Haus wurden bereits um 1200 gelegt – von Mitgliedern der „Della Scala“ Familie, welche zu dieser Zeit die Herren von Verona waren.

Der italienische Garten

Als ich die Villa besucht habe, habe ich erstmal zwei Angestellte aufgeschreckt – die Dame im Shop, als auch die persönliche Assistentin der alten Lady des Hauses. Wie ich dann erfahren habe, gibt es eigentlich nur Führungen für Gruppen unter vorheriger Anmeldung. Nicht für eine einzelne Touristin, die da einfach mal an die Türe klopft.

Barock-Kirche // dedicated to Saint Carlo Borromeo

Nachdem die sehr nette Assistentin beim Chef persönlich angerufen und nachgefragt hat, was sie mit mir nun machen soll, habe ich tatsächlich eine private Führung erhalten.

Als die Familie Arvedi 1824 das Grundstück gekauft hatte, wollte man die Villa zuerst um Gebäude für die Herstellung von Seide erweitern. Dies wurde nie umgesetzt, die Pläne dafür kann man aber in der Villa einsehen. Ältere Einwohner von Grezzana erinnern sich wohl noch daran, dass hier tatsächlich einmal eine Weile Seide produziert wurde, bevor man sich dort voll und ganz auf die Herstellung von Olivenöl konzentriert hat. Die Produktion des Öls auf den Ländereien ist bis 1432 zurück belegt.

Die Villa wird in mindestens zwei Abschnitten von der Familie selbst und dem Hund Terremoto bewohnt. Um Rom gab es vor einigen Jahren ein paar Erdbeben und zu dieser Zeit kam der Hund von dort zur Familie – und dieser auf Grund der Ereignisse zu seinem Namen. Er wirkt auch wie ein kleines Erdbeben, wie er dort so durch den Garten tollt. Zu anfangs ist er wohl gerne ausgebüxt und man musste ihn im Dorf wieder einfangen.

Ansonsten kann man Räume der Villa und den Garten natürlich heutzutage für allerlei Festlichkeiten mieten.

Die nette Assistentin hat am Ende der Führung betont, dass es der Familie Arvedi sehr am Herzen, dass man die Villa für Interessierte zugänglich macht.

Sie hat mich gebeten eine E-Mail mit ein paar Zeilen zu schicken, weil ich mich nicht ins Gästebuch eintragen konnte. Die Familie würde sich sehr darüber freuen, zu hören, wie es mir gefallen hat.

Das mache ich natürlich sehr gerne – und sage auch jetzt schon mille grazie für diese einmalige Gelegenheit.

Milano und Bergamo

Milano

30. August 2020

Ein kleiner Abstecher am Sonntag mit dem Zug vom Comer See nach Mailand. Während es in Como geregnet und gehagelt hat, gab es in Mailand zur Abwechlung etwas Sonne. Da es nur ein paar Stunden waren, hat sich das Sightseeing auf die Gegend um den Duomo di Milano („Basilica cattedrale metropolitana di Santa Maria Nascente“) beschränkt.

Il Duomo
Galleria Vittorio Emanuele II
Galleria Vittorio Emanuele II
Piazza della Scala
Teatro alla Scala

Das war’s auch schon mit Milano.

Bergamo

01. September 2020

Bergamo zählt wohl zu den schönsten Städten in Norditalien. Die Oberstadt Città Alta und der Ausblick über die Lombardei vom Castello San Vigilio sind einfach traumhaft.

Der Pfirsichkuchen ist – neben dem Ausblick – übrigens auch den Aufstieg auf das Castello definiert wert. Man kann allerdings auch die Standseilbahn nutzen.

Montichiari

Ein kleiner Stop-over in Montichiari – leider haben sämtliche drei Touristenattraktion nur am Wochenende auf.

Lago di Como: Bei George & Amal

31. August 2020

Nachdem am Montag das Wetter zumindest regenfrei war, konnte ich die Bootstour machen, die mich nach Varenna, Bellagio und zur Villa Carlotta geführt hat.

Varenna

Nach fast 2,5 Stunden entspannter Bootsfahrt, vorbei an tollen alten Villen, Grand Hotels und schöner Landschaft war die erste Haltestelle für mich Varenna. Ein kleines Fischerdorf, das bereits um 493 n. Chr. Erwähnung fand und mit Ende 2019 gerade mal 742 Einwohner zählt.

Bellagio

Bellagio – die „Perle“ des Comer Sees. Einer der berühmtesten Urlaubsorte weltweit und Filmkulisse u.a. Von Ocean‘s Twelve, Casino Royale und Star Wars.

Ich weiß jetzt, weshalb George & Amal dort eine Villa haben und so gerne Urlaub dort machen. Es ist traumhaft, selbst bei schlechtem Wetter.

Villa Carlotta

Mit dem Bau der Villa wurde um 1690 im Auftrag eines Mailänder Bankiers begonnen. Sie wurde um 1850 an das Fürstenhaus Sachsen-Meiningen verkauft. Auch gehörte sie eine Weile dem Niederländischen Königshaus. Inzwischen beherbergt die Villa ein Museum und ist umgeben von einer riesigen Garten-/Parkanlage.

Lago di Como: 50 Shades of Grey

28. August – 01. September 2020

Von Italien erwartet man Sonne und blauen Himmel. Doof ist es, wenn man den Comer See grau in grau vor sich hat, der Wind einem um die Ohren bläst und es permanent regnet.

Trotz des schlechten Wetters ist es aber schon wunderschön da – man kann ein bisschen erahnen, wie zauberhaft es wohl bei blauen Himmel sein mag.

Como

Die Altstadt von Como lädt zum Schlendern zwischen schönen, alten Gebäuden, einem beeindruckenden Dom und netten kleinen Gassen mit netten kleinen Shops und Cafés ein.

Übrigens – der Tiempo Voltiano – ist Alessandro Volta gewidmet, dem Erfinder der elektrischen Batterie. Er wurde 1745 in Como geboren.

Villa Olmo

Eine kurze Fahrt mit dem Busfahrer aus der Hölle zu der hübschen Villa Olmo mit dem zauberhaften kleinen Theater. Hier warem schon Napoleon und Metternich zu Gast. Erbaut wurde die Ville um 1780.

Zurück in die Stadt ging es dann entlang der Promenade, vorbei an weiteren alten Villen – und im strömenden Regen.

Sonne

Am letzten Tag hat Como dann doch noch blauen Himmel gezeigt:

Brunate – Fenster der Alpen

Darum ging es auch noch mit der Funicolare hoch nach Brunate. Place with a view.

Der „Fontana Campari“ ist einer von 12 Brunnen den Campari in den 30ern in Italien installieren hat lassen. Aus Werbezwecken natürlich – es ist zumindest in Italien die erste bekannte Form dreidimensionaler Werbung.

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Sommer in Meran

[Believe in yourself and you will change the world]

Seit ich vor zwei Jahren in einem Münchner Blog vom Ottmangut in Meran gelesen habe, wollte ich unbedingt dorthin. Nun hab ich es endlich ganz spontan geschafft. Es ist wirklich wie ein verzauberter Ort, so schön. Das Gebäude ist mehrere hundert Jahre alt und wurde vor ca. 10 Jahren auf den jetzigen Standard umgebaut und bietet als Suite & Breakfast Raum für 11 Zimmer.

Das Ottmangut

Die Gärten von Schloß Trautmannsdorf

Hier kann man auf den Spuren von Kaiserin Sissi wandern, viele Pflanzen und Blumen aus der ganzen Welt entdecken und hat einen wunderbaren Ausblick, wenn man endlich auf dem „Matteo Thun’scher Gucker“ angekommen ist.

Gilferpromenade und Winterpromenade

In Meran durch die Gassen oder an der Passer entlang, es macht wirklich Spaß diese wunderschöne Stadt mit den unfassbar vielen bunten, großen und kleinen Pflanzen zu entdecken.

Das Rehlegg

26. – 28. Juli 2020

Das Rehlegg in Ramsau … ich komme einfach so gern immer wieder dahin. Die netten Mitarbeiter, das leckere Essen, die schöne Aussicht, der tolle Außenpool, der Ruhebereich, das Almwies‘n Spa … mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Außer, dass sich auch ein Spaziergang am Hintersee lohnt, aber den habe ich diesmal ausgelassen.

Das erste Mal am Achensee

04. – 05. Juli 2020

Warum genau ich es in den Jahren zuvor nie an den Achensee geschafft habe …. ich weiß es nicht. Von München aus ist Pertisau in 114 km über Bad Tölz in unter zwei Stunden zu erreichen. Der türkisblaue See liegt wunderschön eingebettet zwischen dem Karwendelgebirge und den Brandenberger Alpen.

Als Unterkunft für eine Nacht habe ich mir das Entners am See ausgesucht, nachdem das Travelcharme Hotel, eine Empfehlung von Freunden, leider schon ausgebucht war.

Wie ich dann gelernt habe, hat das Travelcharme zwar den schöneren Wellnessbereich innen aufzuweisen, allerdings ist das Entners weit vor allen anderen Hotels, was den Zugang zum See angeht – einladende Liegeflächen und Infinity-Pool inklusive.

Mein Zimmer – Kategorie „Alpin Design“:

Weitere Impressionen vom Hotel:

Pertisau ist perfekt für ein Wochenende raus aus der Stadt. Letztendlich wahrscheinlich egal, ob im Sommer oder Winter. Das Wochenende war einfach zum Entspannen und Erholen gedacht, viel lesen, Wein trinken, nichts tun. Wandern und Skifahren kann man da allerdings sicherlich auch ganz gut 😉